| 28.11.2005:
Eine grosse Portion beeindruckender Impressionen durfte die
vollständig Präsenz markierende Geschäftsleitung
von der WM 2005 in Freiburg im Breisgau mit nach Hause nehmen.
Danach ist zu sagen: Es warten noch eine ganze Menge Arbeit
und Herausforderungen auf die Organisations-Crew.
Daniel Frei (OK-Präsident), Daniel Spengler
(Infrastruktur), Marianne Kern (Sport), Max Wullschleger (Finanzen),
Walter Baer (Sponsoring) und Toni Hostettler (Marketing) zeigten
sich vom Gesehenen angetan: Das grosszügige Messegelände
mit seinen drei Grossraumhallen, die vielen tausend Parkplätze
in unmittelbarer Nähe, die gute verkehrsmässige
Erschliessung am Stadtrand und nicht zuletzt die perfekte
Organisation beeindruckten. Aber auch die tolle Stimmung unter
den insgesamt 18'000 Zuschauern an den drei Wettkampftagen
trug einiges dazu bei, dass die Veranstaltung auch aus der
Sicht Deutschlands zu einem unvergesslichen Highlight wurde:
Denn die Einheimischen holten sich in fünf von sechs
Wettbewerben den WM-Titel, dazu gewannen Sie auch noch gleich
4 Silbermedaillen. Sie taten dies in einem Umfeld, welches
offensichtlich stimulierend wirkte. Organisatorisch stand
der Anlass jedenfalls auf höchstem Niveau.

Beeindruckend etwa die 6500 Tribünenplätze,
welche innert weniger Tage zusammen mit einer aufwändigen
Show- und Eventtechnik in die ansonsten leere Halle eingebaut
wurden. Dies sorgte zusammen mit einem perfekten Wettkampf-Feld
für eine stimmungsvolle Arena, in welcher sich auch die
Zuschauer sehr wohl fühlten.
Nur knapp genügte die riesige Catering-Halle
jeweils dem Ansturm der hungrigen und durstigen Fans. Jedem
Gaumen sein Lieblingsgericht lautete das Motto. Unzählige
Stilrichtung an kulinarischen Genüssen waren da zu haben.
Party-Bands brachten allabendlich die Halle zum Kochen. Bier
gab’s dank einer Brauerei als Hauptsponsor in rauen
Mengen, selbstverständlich auch alkoholfreie Getränke.
Dank perfekter Positionierung der Catering-Stände kam
der Gast schnell zu seiner Bestellung. Und er fühlte
sich dank Abräumservice immer wohl.

Doch auch die Sportler durften es in ihren Bereich
geniessen. In einer eigenen Grossraum-Halle fanden sie die
gesamte Infrastruktur auf einer Ebene vor. Material- und Umkleidekabinen,
Trainingsfelder, Duschen und Verpflegung ergaben zusammen
ein sportlergerechtes Angebot.
Nicht zu vergessen natürlich die Medien,
welche hervorragend betreut in einer WM-würdigen Infrastruktur
arbeiten durften. Oder die Messestände mit ihren Hallenradsport-spezifischen
Angeboten: Sie profitierten an bester Lage im grosszügigen
Foyer vom intensiven Publikumsverkehr. Und wie immer auf derartigen
Veranstaltungen kamen in einer eleganten Lounge auch die zahlreichen
Ehrengäste auf Ihre Kosten.
Viele hundert zuvorkommende und immer sehr nette
freiwillige Helferinnen und Helfer sorgten für einen
reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Das OK um Stefan Fels
agierte flexibel und unkompliziert dort wo dies nicht geplante
Umstände erforderlich machten.
Alles in Allem ist es schwierig diese Freiburger
WM für die Nachfolgeveranstalter zu toppen. Es wird nun
erste Aufgabe der Winterthurer sein, die gewonnen Eindrücke
richtig zu werten, entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen
und diese unter Berücksichtigungen der örtlichen
Möglichkeiten zu Gunsten der Sportler, Fans, Sponsoren
und Medien umzusetzen. Erste Aktivitäten mit erfreulichen
Resultaten sind über zwei Jahre vor der Veranstaltung
in den Winterthurer Eulachhallen bereits angelaufen. Das OK
ist auf dem richtigen Weg, in den kommenden 24 Monaten breite
Unterstützung für seine Ideen zu gewinnen um die
Stadt und Region Winterthur im internationalen Konzert von
sportlichen Grossveranstaltungen behaupten zu können.
Ein erster Härtetest wird anlässlich
der kommenden WM 2006 in Chemnitz zu bestehen sein. Dort sind
dann vor allem Tickets, Fanartikel und jede Menge Informationen
zu touristischen Highlights Winterthurs sowie seinen Übernachtungsmöglichkeiten
gefragt. Der Präsentations-Stand wird drei Tage lang
sehr gut frequentiert sein.
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